tim®CHEM Doppelmembranpumpen erobern chemische Anwendungen

 

  • Prozesssichere Pumpen mit optimierter Geometrie für geringeren Druckluftbedarf und hohe Effizienz
  • Kurzhubprinzip mit langlebiger Verbund-Membran sichert gleichmäßigen, pulsationsarmen Medienfluss bei hoher Standzeit
  • Totpunktfreies, verschleißarmes Keramik-Schieberventil mit hoher Umschaltsicherheit auch bei geringem Anfahrdruck


Die Pumpen der timmer GmbH sind bereits in vielen anspruchsvollen Anwendungen etabliert.
Mit der neu vorgestellten tim®CHEM-Baureihe erweitert timmer nun den Einsatzbereich auf kritische Chemikalien. In Rücksprache mit vielen Betreibern, sehr viel Erfahrung und konstruktivem Know-how erschließt das Familienunternehmen sich den neuen Markt. Die pneumatischen Doppelmembranpumpen bieten viele Vorteile hinsichtlich Effizienz, Einsatzmöglichkeiten und Verfügbarkeit.

Bei der Entwicklung der tim®CHEM-Reihe war es das Ziel, hochwertige Pumpen auch für sehr anspruchsvolle Anwendungen zu entwickeln. „Das ist uns gelungen. Wir decken auch hochkritische und sensible Applikationen dauerhaft sicher und zuverlässig ab“, sagt Udo Hüttemann aus dem Bereich Marktentwicklung bei timmer. „In den Details sind die Pumpen immer ein Stück besser als viele Mitbewerber. Das zeichnet timmer aus und das wissen die ersten Anwender bereits zu schätzen.
Denn in der Gesamtbetrachtung aller Aspekte lohnt sich der Einsatz.“ Seit Juni 2020 ist das zu Jahresbeginn gestartete Portfolio mit der Ergänzung weiterer Baugrößen vorerst komplett. Jetzt bietet timmer die Pumpen in ½- , 1- und 2-Zoll-Varianten aus PTFE bzw. PE, sowie eine 2-Zoll-Version aus Edelstahl-Guss (V4A). Die Förderleistungen reichen von 60 bis zu 600 l/min.

Energiekosten senken und Standzeit erhöhen
Das extrem leichtlaufende Keramik-Ventil ist das Herzstück der Pumpen und hat sich in vielen anderen Anwendungen bereits bewährt. Es ist nicht nur nahezu verschleißfrei, sondern ermöglicht auch ein sicheres Anlaufen mit geringem Anfahrdruck ab 0,7 bar über die gesamte Lebensdauer. Das eröffnet zudem sehr gute Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Dosierung.
„Bei den Kunststoffgehäusen, insbesondere bei den PTFE-Ausführungen, haben wir uns für ein neues materialgerechtes Design entschieden, das dauerhaft für viel Stabilität der Gehäusebauteile sorgt – bis hin zu Saug bzw. Druckstutzen“, sagt Hüttemann. Dabei – und das ist sehr wichtig für den Betreiber – geht die Stabilität nicht auf Kosten einer einfachen und schnellen Demontage, dank der innovativen tim® FIX – Verbindungselemente. Auch wesentliche Teile wie etwa die Medienventile sind ohne Spezialwerkzeuge zugänglich. Allerdings ist eine Wartung nur selten notwendig. Denn die Kurzhubmembran ist deutlich langlebiger als Membrane bei vielen konventionellen Chemiepumpen, die mit einem längeren Hub arbeiten. Grundsätzlich sieht timmer in der Entscheidung für die Kurzhubmembranen – neben der deutliche längeren Standzeit – auch einen Vorteil durch den gleichmäßigen, pulsationsarmen Medienfluss. Da alle Modelle der tim®CHEM-Reihe nach außen mit nur vier O Ring-Abdichtungen mit jeweils gleichen Maßen auskommen, ist bei erhöhter Leckage-Sicherheit zudem der Wartungs- und Kostenaufwand erheblich reduziert.

Optional können Betreiber diverse Parameter wie z.B. Hubanzahl und -frequenz, Betriebsdauer, Membranzustand usw. überwachen. Für die chemische Industrie sind alle Pumpen entsprechend der ATEX-Richtlinie zertifiziert.